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WindBeyondShadows
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    Herzlich willkommen im Wind Beyond Shadows. Dem Forum in dem eigentlich so gut wie nichts unmöglich ist.
    Egal ob ihr lieber im Fantasybereich oder im Reallife unterwegs seid, beides ist bei uns möglich.
    Eine wirkliche Storyline gibt es bei uns nicht. Bieten wir euch doch lieber die Möglichkeit euch frei zu entfalten und eure eigene Story zu schreiben.
    Unser Lexikon hilft euch gerne bei der Auswahl der richtigen Rasse. Möchtet ihr jedoch etwas vollkommen neues kreiieren, so setzen wir euch auch dort kaum Grenzen sofern eure Rasse logisch nachvollziehbar ist.

    #FSK 18 #Szenentrennung #Reallife und Fantasy möglich #Serien-/Buchcharas sowie eigene Wesen und OC erlaubt #keine MPL #eigener Discordserver (keine Pflicht)
    Zitat von Kisho Atsuko

    [ Alle Zitate ]
    Er setzte sich dennoch eher an den äußeren Rand, statt der Mitte, denn die Aussicht von jenen, die ein Getränk haben wollten, ständig angerempelt zu werden, war nicht verlockend. Ein wenig Außen und doch zentral, das gefiel ihm. Er zog die leichte Lederjacke aus, legte sie über den Stuhl und setzte sich, wo er das lange, dunkle Haar zurück strich. Ehe er den Barkeeper zu sich rief, entspannte er sich nach außen hin und lauschte hier und dort in die Gespräche der Umstehenden hinein. Es gab nichts, was wirklich interessant schien, so verschloss er sich ihnen und suchte den Blick des Mannes hinter der Bar.
    In: Dragging a black shadow behind me
    Falls ihr noch Fragen habt, so könnt ihr diese gerne hier stellen. Wollt ihr einen unserer Admins direkt anschreiben, so nutzt doch die PN und Mailfunktion auf unserer Teamseite. Ist auch das nicht das Richtige für euch, so bleibt euch immer noch das Kontaktformular.
    Traut euch ruhig, wir werden uns bemühen all eure Fragen zu beantworten :)
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    Jace
    #1
    Bewerbung

    Name: Jace Walker

    Geschlecht: Männlich

    Alter: 28

    Rasse: Hexenwesen

    Avatar: Liam Hemsworth

    Alter der PB:

    RPG Erfahrung: Halber alter Hase!

    Regeln gelesen: Jawoll

    Bewerbung auf Gesuch: Nope

    Storyline
    Es waren gerade mal ein paar Stunden vergangen, seit Jace das Licht der Welt erblickt hatte, als seine Mutter ihn mitten in der Nacht, notgedrungen, vor einem fremden Haus zurückließ.
    Es blieb ihr keine andere Wahl. Der Mann den sie liebte, dem sie blind vertraut hatte, dessen Heiratsantrag sie vor kurzem angenommen hatte und dessen Kind sie erwartete, hatte sie ohne Skrupel für ein bisschen Geld und Ruhm verraten.
    Vielleicht war es Karma. Schließlich hatte sie ihn angelogen, was ihr wahres Wesen betraf. Aber was sollte sie anderes tun? Er war ein Sterblicher, wusste nichts von all den übernatürlichen Dingen und hätte sie gewusst, dass ein bisschen Spaß zu solchen Gefühlen ausartet, wäre sie an diesem Abend vor drei Jahren niemals mit zu ihm gegangen.
    Sie war eine Hexe.
    Wollte ihr altes Leben für ihn aufgeben, um mit ihm zusammen sein zu können.
    Im Endeffekt hatte sie ihn die ganze Zeit über hinters Licht geführt und nun musste sie mit den Konsequenzen rechnen.
    Eigentlich hätte ihr klar sein müssen, dass Er sie findet.
    Und natürlich wollte Er sich an ihr rächen.
    Der Dämon, den sie einst gejagt hatte, der, der ihre Mutter getötet hatte.
    Lange Zeit hatte sie diesen gesucht und war auf eine Frau gestoßen, die ebenfalls von einem Dämon besessen war. Diese hatte Ihn gekannt und um Informationen zu ihm zu erhalten hatte sie alles getan, um dem Dämon diese zu entlocken. Jedoch umsonst, denn sie verriet nichts und schließlich tötete Jace Mutter den weiblichen Dämon. Was sie zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht wusste, war, dass die Beziehung zwischen den beiden Dämonen, weit über eine normale Bekanntschaft hinausging.
    Nun wollte er Rache. Nicht auf die übliche Weise, indem er sie jagte und tötete, sondern indem er ihr die Personen nahm, die ihr am wichtigsten waren.
    Mit ihrem Verlobten hatte er dies geschafft. Der Dämon hatte ihm alles erzählt. Über sie, darüber was sie war und was sie seiner Frau angetan hatte. Dass er ihr vorher seinerseits die Person genommen hatte, welche ihr am meisten bedeutete, hatte er nicht erwähnt und so ließ sich ihr Verlobter, da er sich verraten fühlte, von seinen Versprechungen einlullen und überließ dem Dämon, der bis dato in einer anderen Hülle gehaust hatte, seinen Körper. Was die beiden jedoch nicht wussten, war, dass sie alles mitbekommen hatte und so versuchte, sich und ihr ungeborenes Kind in Sicherheit zu bringen. Sie flüchtete, brachte ihr Kind auf sich allein gestellt zur Welt und sah die einzige Möglichkeit darin, es auszusetzen. Schweren Herzens betrachtete sie ihren Sohn ein letztes Mal, bevor sie ihn vor der fremden Haustür ablegte und schließlich verschwand.
    Tags darauf fand ihn Viktoria, die Frau der das Haus gehörte und nahm sich seiner, ohne zu Zögern an. Da sie selbst übernatürliche Fähigkeiten besaß, war es ein Leichtes für sie, zu erkennen, was in Jace schlummerte und konnte ihm so gut es ging beibringen, mit seiner Magie umzugehen, auch wenn er einen ziemlichen Faible dazu hatte, versehentlich Feuer zu legen, wenn er sich über irgendetwas aufregte, oder sauer machte und das passierte in seiner Kindheit oft.

    Jace war dreizehn, als Viktoria ihn dann, ohne sich Sorgen machen zu müssen, für die Schule anmeldete. Bis dahin hatte sie es wegen seinen leicht herbei zu führenden Wutanfällen als besser erachtet ihn zu Hause zu unterrichten, damit nichts passieren konnte.
    Allerdings waren die ersten zwei Jahre, in denen er dann die Schule besuchen durfte, nicht einfach, da Gerüchte die Runde machten er sei verrückt, weil er mal ein Gartenhäuschen angezündet hatte. Zumindest war das eins der Dinge, worüber sie tuschelten, denn leider ließen sich nicht all seine Fehltritte vertuschen, so sehr Viktoria sich auch bemüht hatte. Viele mieden ihn deswegen anfangs, weil sie Angst hatten. Jedoch bemerkten sie schnell, dass er nichts sagte – sich nicht wehrte – weshalb sie irgendwann mutiger wurden und nicht mehr nur schlecht über ihn redeten, sondern ihn verprügelten, da er ja eh nichts machen würde. Und er hatte seine Gefühle unter Kontrolle. Egal wie sehr es ihn verletzte, dass sie ihn so behandelten und egal ob er manchmal wütend deswegen wurde, er fackelte zumindest niemanden ab.
    So ging es weiter, bis er fünfzehn wurde. Zwei Jahre in diesem Höllenloch und er hatte sich nach und nach immer mehr daran gewöhnt, dass es wahrscheinlich so weitergehen würde und er die restliche Schulzeit allein in einer Ecke sitzen würde. Es war ihm jedoch schlichtweg egal geworden - schließlich würde er nicht für immer auf der Schule bleiben müssen.
    Glücklicherweise sollte er sich jedoch irren, denn nach den zwei Jahren kam eine neue Schülerin auf die Schule. Für eine Weile wurde er deswegen sogar uninteressant, weil alle irgendwie sehr fasziniert von ihr zu sein schienen. Er wusste nicht wieso. Schließlich war sie einfach nur ein Mensch, wie jeder andere – zumindest war in seinen Augen nichts außergewöhnliches an ihr, bis er sie besser kennenlernte. Das war als er mal wieder als Boxsack herhalten durfte. Und sie war dabei. Irgendwie hätte er es nicht für möglich gehalten, dass jemand ihm helfen würde, aber sie tat es - obwohl er gedacht hatte sie würde mitmachen, oder wegsehen, wie die meisten anderen es immer taten. Stattdessen ging sie – im wahrsten Sinne des Wortes - auf die Leute los, bis sie von ihm abließen und vor ihr wegrannten.
    Ende der Geschichte war, dass sie beide beim Direktor antreten durften und einen riesen Ärger bekamen, auch wenn sie ja eigentlich gar nicht Schuld waren. Und statt Tia ihn dafür hasste, dass sich nach der Sache alle gegen Sie wandten – so wie er eigentlich vermutet hatte – freundeten sie sich an und er fand in ihr die beste Freundin, die man sich vorstellen konnte.
    Ab dem Zeitpunkt wurde seine Schulzeit erträglicher. Alle ließen ihn in Ruhe, weil sie Schiss vor einem Mädchen hatten und ab da stellten die beiden nur Blödsinn an.
    Und er wusste auch, wieso alle so fasziniert von ihr gewesen waren. Sie war einfach lustig und intelligent und die herzlichste Person, die er je kennenlernen durfte.
    Und genauso herzlich wie sie war, war sie auch bekloppt.
    So auch in den Sommerferien, zwei Jahre später. Die beiden wollten einen Ausflug machen, was sowohl Tia´s Eltern, als auch Viktoria ihnen verbieten wollten. Es ging soweit, dass Tia´s Eltern sie sogar in ihrem Zimmer einsperrten. Nicht dass es die beiden hindern konnte abzuhauen - er war schließlich ein Hexer und es war nicht wirklich schwer sie dort rauszuholen. Sie wusste natürlich Bescheid. Auch wenn Viktoria ihm etliche Male gepredigt hatte, er solle seine „Identität“ verheimlichen, so hatte er Tia doch irgendwann die Wahrheit erzählt, weil er ihr einfach vertraute und sie nicht anlügen wollte – und sie hatte es verstanden, ihn akzeptiert und nie ein Wort darüber verloren. Irgendwie hatte es die beiden sogar noch enger zusammengeschweißt, als so schon.
    Nachdem sie dann aus ihrem Zimmer raus war, hatten die beiden sich auf den Weg gemacht. Ohne bestimmtes Ziel, einfach irgendwohin.
    Aus sechs geplanten Wochen trampen und herumreisen, wie es eigentlich geplant war, wurde jedoch nur eine....Bis dato hatten sie sich Späße erlaubt. Leute, Lokale, Bars mit gefälschten Ausweisen besucht und wie immer herumgeblödelt. Alles verlief gut, bis zu jenem Abend, eine Woche nachdem sie sich auf den Weg gemacht hatten.
    An dem Abend hatten sie ein Haus gefunden, das momentan leer zu stehen schien. Ob der, oder die Besitzerin nur arbeiten, oder vielleicht verreist war, war ihnen egal gewesen. Nun ja, Jace war es egal gewesen. Seine beste Freundin musste er jedoch erst überzeugen, dass es sicher nicht schlimm wäre sich für eine Nacht mal ein Bett zu „leihen“, anstatt wie die letzten Tage auf dem Waldboden zu schlafen.
    Im Endeffekt war sie zu überzeugen, in dem Haus zu schlafen, der größte Fehler gewesen, den er je begangen hatte. Aber wer konnte schon ahnen, dass dieses Haus einem Psychopathen gehörte, der wortwörtlich Leichen im Keller hatte? Dass hatte er allerdings er später erfahren, denn die beiden hatten nicht herumschnüffeln wollen.
    Hätten sie es mal getan, dann wäre Tia noch am Leben. Sie wären nicht mehr in dem Haus gewesen, als der Kerl, dem es gehörte, mitten in der Nacht nach Hause kam. Der Mann wäre nicht ausgerastet und hätte Tia nicht getötet, als sie versucht hatte Jace zu beschützen, obwohl er eigentlich durch seine Magie bessere Chancen gehabt hätte.
    Im Nachhinein wusste er nicht einmal mehr wirklich wie das alles abgelaufen war. Er wusste nur noch das er unglaublich wütend und traurig war. Und an Feuer. Wie in seiner Kindheit hatte er einfach die Kontrollen verloren, bis das ganze Haus in Flammen stand. Wie er am Ende aus dem Haus rausgekommen war, wusste er nicht. Erst als er später im Garten, hinter dem brennenden Haus stand und von irgendwoher Sirenen hörte, kam er wieder zur Besinnung und lief los, um von dort wegzukommen. Es dauerte ein paar Tage, bis er wieder zuhause war, aber als er dort ankam, wussten sowohl Tias Eltern als auch Viktoria natürlich schon Bescheid, da die Polizei die Eltern kontaktiert hatte, nachdem sie den Leichnam ihrer Tochter gefunden hatten.
    Natürlich wollten alle von Jace wissen, was geschehen war. Immerhin war er mit ihr unterwegs gewesen. Jace jedoch weigerte sich, irgendetwas zu sagen. Er gab sich die Schuld an dem, was geschehen war, und fragte sich, wieso er nicht an ihrer Stelle gewesen war. Er hätte sie beschützen sollen anstatt anders herum... In seiner Trauer nahm er sich vor, nie wieder einen Menschen so nah an sich heranzulassen, da er nicht noch einmal verletzt werden wollte und schon gar nicht, dass nochmal jemand wegen ihm Schaden nahm. Dann jedoch kam er auf die Schnapsidee, Tia wieder zu beleben. Er besaß Magie, es sollte also klappen. Falsch gedacht, denn es ging gründlich in die Hose und bewirkte am Ende sogar, dass er seine Magie verlor.

    Inzwischen waren 4 Jahre vergangen, Jace studierte derweil in London Kunst und hatte den Kontakt zu Viktoria abgebrochen, da er herausfand, dass sie nicht seine leibliche Mutter war, sondern ihn die ganze Zeit belogen hatte. Er war verletzt und auf seine Versuche hin, Informationen über seine Eltern zu bekommen, blockte sie nur ab und behauptete unter Tränen, dass sie nichts wüsste. So versuchte er selbst etwas über seine Eltern herauszufinden.
    Jace hörte in der Zwischenzeit kein einziges Mal von Viktoria, bis er die Nachricht erhielt, dass sie bei einem Brand ums Leben kam.
    Zumindest war es das was er allen erzählte. Niemals würde er zugeben, dass er für das Feuer verantwortlich war. Dass er selbst Viktoria mehr oder weniger auf dem Gewissen hatte.
    Immer wieder versuchte Jace sich einzureden, dass ihn keine Schuld traf, dass Er dafür verantwortlich war. Er, der ihn ausfindig gemacht hatte, ihm erzählt hatte was Viktoria getan hatte, nur weil sie ihren Kinderwunsch nicht verwirklichen konnte. Er hatte ihm versichert, dass er Jace helfen konnte, ihr Informationen über seine leiblichen Eltern zu entlocken, wenn er seinen Körper vorübergehend benutzen durfte und Jace hatte es ihm in seiner Naivität und seiner Wut auf seine Stiefmutter geglaubt, einfach so, ohne den geringsten Zweifel, obwohl er den Fremden gar nicht kannte. Hatte Viktorias Leben in seiner Wut beendet, ohne mit der Wimper zu zucken.
    Als er damals vor dem brennenden Grundstück stand und zusah wie sich die Flammen um das kleine Haus wanden, kam er unter dem hämischen Lachen des Dämons, der einst Besitz von seinem Vater ergriff, wieder zu Besinnung. Geschockt von seiner Tat, flüchtete Jace zurück nach London, in der Hoffnung, dass dies alles nur ein lächerlicher Witz war, ein Albtraum und Viktoria wohl auf wahr, dass sein Verstand ihm nur Streiche spielte, wegen dem Stress durch die Prüfungen und der Suche nach seinen Eltern.
    Leider war dem nicht so, denn kurze Zeit später erhielt er von seiner Cousine die Nachricht, dass Viktoria tatsächlich tot war.
    Bis dahin hatte der Dämon sich zurückgezogen, um sich an Jace schlechtem Gewissen zu amüsieren, ehe er wieder zum Vorschein kam, um mit ihm einen Deal auszuhandeln. Jace müsste ihm nur als Wirt dienen und seine Mutter finden, da diese ihm einen Gefallen schuldete und er würde nicht mehr die Kontrolle über seinen Körper übernehmen, um anderen zu schaden. Die Drohung mit dem Tod Viktorias, war wohl effektiv genug und dass der Dämon auch keine Erlaubnis brauchte, um in seinem Körper bleiben zu können, erwähnte er nicht. Jace schien dies scheinbar eh nicht zu wissen und selbst wenn er es doch erfahren sollte, könnte er es immer noch so abtun, als würde es ihm lediglich um den Gefallen seiner Mutter gehen. Es bedeutet zwar auch, dass er Jace Handlungsfreiraum lassen musste, aber für die Rache an seiner Mutter, wäre es ihm das wert. Außerdem trug es zum Unterhaltungswert der Sache bei und er freute sich darauf den jungen Hexer zu erleben, wenn ihm bewusst wurde, dass er ihn zu seiner Mutter geführt hatte, um diese zu töten. Eigentlich wollte er den Bengel vor den Augen seiner Mutter quälen, aber als er das schlechte Gewissen und die Schuldgefühle von Jace erlebt hatte, nachdem er seine Stiefmutter, samt Haus, angezündet hatte, waren einfach zu herrlich. Allerdings war er sich sicher, dass der Junge dumm genug war, auf seine Forderungen einzugehen und ihm auch mal die Oberhand zu überlassen,....

    Bis zum Abschluss seines Studiums, verlief dann alles soweit normal - oder eher ohne Zwischenfälle. Der Dämon hielt sich zumindest an sein Versprechen, ihn in Ruhe zulassen, solange Jace weiterhin fleißig nach seiner leiblichen Mutter suchte. Die Suche blieb zwar ohne Erfolg, aber er würde nicht locker lassen. Allein schon deswegen, damit der Dämon in ihm endlich verschwand und er wieder ein normales Leben führen konnte. Wobei, normal würde es wohl nie wirklich sein. Zumal es nie das Leben werden würde, das er sich für sich immer gewünscht hatte. Eigentlich hatte er immer von einer eigenen Familie geträumt, aber nachdem Tod seiner besten Freundin, hatte er seinen Plan, niemanden mehr an sich heranzulassen, konsequent durchgezogen, auch wenn er sich ziemlich oft einsam fühlte. Mit dem Dämon kam es erst recht nicht Frage, dass er an seinem Einsiedlerleben etwas änderte. Es wäre einfach zu gefährlich für die Leute aus seinem Umfeld und wer wusste schon wie lange die Suche nach seiner Mutter noch dauerte.

    Im Endeffekt lief es aber doch nicht so, wie er es sich gedacht hatte. Nicht dass er was an seiner Meinung geändert hatte, Leute nicht zu nahe an sich heranzulassen, aber so ein paar Ausnahmen schlichen sich dann doch in sein Leben, auch wenn er sich das anfangs ungern eingestehen wollte.
    Als erstes war da Jaydee. Ein scheißen miesepetriger Dämon, den er durch seine “Cousine” kennengelernt hatte. Ihr Freund. Ein Dämon. Aber sie war halt verrückt und er… na ja, er war halt Jace und würde sich nicht daran stören lassen was der Kerl nun war - und wenn er einen zusätzlichen Glubscher auf der Stirn hätte. Teilweise wollte er es sich mit seiner Cousine aber auch einfach nicht verscherzen, da sie die einzige Person war, mit der er ab und an noch Kontakt gehabt hatte. Einfach nur, weil sie elendig weit voneinander entfernt wohnten und er ihr so keinen Schaden zufügen konnte.Mehr als ein paar Nachrichten, die sie im Jahr schrieben, waren es nicht gewesen, aber irgendwann entschloss er sich dazu sie doch mal aufzusuchen und ihr die Wahrheit über ihre Tante zu erzählen, da ihn einfach das schlechte Gewissen plagte.
    Im Endeffekt hatte er sich aber doch nicht getraut ehrlich zu sein. Zwar hatte er sie gefunden, aber er schwieg. Wieder weggehen wollte er dann irgendwie auch nicht direkt, weshalb er eine Weile in der Nähe blieb und dadurch irgendwann den Dämon kennenlernte. Und ihn bis auf´s Blut reizte.
    Oft hatte er sich gefragt, weshalb dieser ihm nicht den Kopf abriss, da Jace es wirklich gerne mit seinem Generve übertrieb, aber die Antwort lag wohl auf der Hand… Seine Cousine würde es Jaydee sicher übel nehmen, wenn dieser ihren Cousin umbringen würde.
    Im Endeffekt hatte sich da, von seiner Seite aus, irgendwann eine Art Freundschaft entwickelt. Zumindest würde er Jaydee als Freund betiteln. Was dieser in ihm sah, ging ihm gelinde gesagt am Arsch vorbei. Jace mochte ihn einfach irgendwie und basta - auch nachdem dieser und seine Cousine nicht mehr zusammen waren und Jaydee verschwand.
    Jace hatte ihn dann aufgespürt, um ihn über ein paar Dinge in Kenntnis zu setzen und ihm irgendwann sogar davon erzählt, dass er von einem Dämon besessen war.

    Nicht genug, dass er einen Dämon irgendwie in sein Herz geschlossen hatte, war da dann auch noch diese Hexe, die er auf einem Straßenfest kennengelernt hatte.
    Es war Zufall gewesen. Normalerweise hielt er nichts von solchen Festen und widmete sich lieber seiner Suche, aber irgendwie war er an dem Tag so scharf auf Zuckerwatte, dass er sich dazu entschlossen hatte, diese Veranstaltung zu besuchen.
    Und er bekam seine Zuckerwatte.
    Wobei die erste nicht mal in seinem Magen landete, sondern in seinem Gesicht und an Klamotten, weil er wie immer nicht auf seine Umgebung geachtet hatte und singend, volle Kanne gegen einen Pfosten gelatscht war. Anbei hatte er, als er zurückgetaumelt war, zwei Frauen angerempelt, wovon die eine auf dem Hintern landete, was ihn kurz befürchten ließ, dass er seinen Kopf wahrscheinlich dafür verlieren würde. Frauen waren halt unberechenbar und… na ja, zickig. Statt das sie ihm aber an die Gurgel ging, riss sie lediglich einen Spruch, der in etwas aus der Bahn warf, bevor er deswegen lachen musste und gar nicht anders konnte, als etwas darauf zu erwidern.
    Als Entschädigung, für seine Tollpatschigkeit, hatte er den beiden, die sich dann als Lucy und Chelsea vorgestellt hatten, eine Zuckerwatte ausgegeben und ihnen eine Weile Gesellschaft geleistet. Er war wirklich erleichtert, das bei seiner Aktion, keiner von beiden etwas passiert war und dachte sich da nicht wirklich was bei. Nur mal einen Tag lang nichts tun und lustige Gesellschaft haben, mehr nicht.
    Jace, wie er war halt, hatte sich da mal wieder mächtig geirrt, denn bei der einmaligen Gesellschaft blieb es nicht. Zumindest was Lucy betraf. Wie auch immer waren die beiden nämlich auf das Thema gekommen, dass sie einen sprechenden Panther kannte, der sich in einem Zoo befand und er wäre nicht Jace, wenn er dem nicht nachgegangen wäre. Viel zu neugierig, auch wenn er eigentlich anderes zu tun hatte. Aus dem Panther wurde dann auf jeden Fall irgendwie eine Wette, dass er es innerhalb von zwei Wochen schaffen würde, den Panther zu finden, da sie ihm nicht sagen wollte, wo er sich befand. In L.A. sollte die Suche starten.
    Der Zoobesuch war ein Flopp - zumindest was den Panther betraf - aber immerhin hatten sie Spaß gehabt. Wobei er es nicht so lustig gefunden hatte, wie Lucy seine Klamotten klaute, als sie vom Schwimmen mit den Delphinen kamen. Die Quittung hatte sie dafür dann im Hotel bekommen, indem sie die Nacht, gezwungenermaßen zusammen, schlafen wollten, bevor es am nächsten Tag weiter in einen anderen Zoo gehen sollte. Besagte Rache ereignete sich in Form einer Blumenvase, gefüllt mit eiskaltem Wasser aus der Minibar, das unglücklicherweise den Weg in die Dusche fand, in der sich zufälligerweise auch Lucy befand. Mit ihrer Reaktion hatte er aber nicht gerechnet. Schon, dass sie nicht gerade erfreut wäre, aber dass sie so in rage war, dass sie komplett, nackt?, aus dem Badezimmer kam, um ihn anzuschreien - auf Spanisch?…. Hätte er es nicht so unglaublich lustig gefunden, hätte er ihr danach wohl nie wieder in die Augen sehen können.
    Sie war eindeutig verrückt.
    Und genau das war der Grund weshalb er sie mochte. Zu sehr mochte. Schon bei dem Straßenfest hatte er sie sympathisch gefunden, was auch der Grund war, weshalb er sich überhaupt auf das Ganze eingelassen hatte. Der Panther machte ihn natürlich neugierig, aber insgeheim… wollte er einfach auch noch etwas Zeit mit dieser verrückten verbringen. Auch wenn er sie vorher des öfteren gewarnt hatte, dass er kein guter Umgang war und er sie niemals als eine Freundin ansehen würde. So redete er sich das zumindest ein, da er mal wieder dabei war seine Vorsätze, was den Kontakt zu anderen betraf, über Bord zu werfen.
    Und dann kam die Sache mit dem Kuss. Sie hatten herum geblödelt und der Kuss entstand eigentlich nur aus einer anderen Wette heraus, die die Beiden abgeschlossen hatten, aber er… war ein riesiger Fehler gewesen. Beziehungsweise war es kein Fehler gewesen, wenn er nach seinem Gefühl ging. Es fühlte sich einfach richtig an, aber der Dämon in ihm…. Es hätte nicht passieren dürfen, da es sie im Endeffekt in Gefahr brachte und das war der Grund weshalb er abgebrochen hatte und ins Bad geflüchtet war, um aus den Klamotten rauszukommen, die nach ihrer Blödelei total mit Schokolade eingesaut waren. Als er aus dem Bad kam, war Lucy dann weg gewesen. Wohin sie gegangen war wusste er nicht, auch wenn sie einen Zettel zurückgelassen hatte, indem stand, dass sie sich am nächsten Morgen vor dem Hotel treffen würden. Statt der Anweisung allerdings nachzugehen, beschloss er, für sich selbst, abzuhauen. Er hatte einen Fehler gemacht und wenn er noch mehr Zeit mit ihr verbringen würde, könnte er sich sicher nicht mehr von ihr fernhalten. So wollte er es nicht und hinterließ deshalb einen Zettel an der Rezeption.
    Dummerweise hatte sie ihn danach trotzdem aufgespürt. Doofe Hexen. Aber er hatte dennoch versucht sie loszuwerden. Hatte ihr erzählt, dass sie ihm nichts bedeutete und sie einfach nur ein Langeweilevertreib für ihn war, damit sie ihn in Ruhe ließ und dann… Lief er ihr hinterher, als sie wegen seinen Worten anfing zu weinen. Hexe, wie gesagt. Nicht nur vom Wesen her, sondern auch vom Charakter. Eine ziemlich gute Schauspielerin, denn sie hatte wohl mit ihrer “Reaktion” darauf gehofft, dass er ihr nachlaufen würde. Als er merkte, dass sie ihm nur was vorgemacht hatte, war er dann ziemlich verletzt gewesen, da er sich ernsthaft um sie gesorgt hatte und war erneut gegangen, nachdem sie ihm so ziemlich dasselbe sagte, wie er ihr zuvor.
    Wie auch immer…
    Im Endeffekt war sie weg und er betrank sich in einer Bar, um die ganze Sache einfach zu vergessen, als Lucy ihm doch noch einmal, eine Nachricht zukommen ließ. Ihn wollte jemand im New Yorker Zoo sprechen und auch wenn er nicht wusste was gemeint war, machte er sich auf und….traf tatsächlich den sprechenden Panther. Und Lucy. Sie sprachen sich aus, auch wenn Jace noch immer Bedenken wegen dem Dämon hatte - von dem er ihr nichts erzählte - und nach einem Barbesuch, zu dem sie sich abends aufgemacht hatten, kam es wie es kommen musste und die beiden landeten im Bett.
    Am nächsten Morgen hätte er sich am liebsten dafür geohrfeigt, aber er nahm es ebenso hin wie Lucy… Sie bereute es nicht und würde es noch einmal tun und er würde es sehr wahrscheinlich auch wiederholen - nicht dass er das laut geäußert hatte. Darüber wollte er allerdings nicht nachdenken, sondern einfach nur weiterhin die gemeinsame Zeit genießen. Ein gemeinsames Frühstück war geplant und die beiden verließen das Hotel, indem sie die Nacht verbracht hatte und wollten ein Café um die Ecke besuchen.
    Was stattdessen allerdings geschah, hätte er niemals vermutet.
    Beim Überqueren der Straße, wurde Lucy von einem Auto angefahren. Er selbst hatte das alles gar nicht so genau mitgeschnitten, auch wenn er das herannahende Fahrzeug aus den Augenwinkeln gesehen hatte. Es ging einfach zu schnell. Er konnte nicht reagieren - erst als Lucy auf der Straße lag und das Auto mit quietschenden Reifen davon fuhr, hatte er sich regen können, um zu ihr zugehen. In dem Moment hatte er ihr seine Liebe gestanden, auch wenn er sich bis dahin nicht eingestehen wollte, dass sie ihm wirklich so viel bedeutete.
    Nach dem Unfall hatte er sich zurückgezogen. Nicht ohne sich vorher über Lucys Zustand zu erkundigen, aber er hatte sie im Krankenhaus nicht besucht. Anfangs wollte er einfach nicht. Hatte sich Gedanken darüber gemacht, wie es weitergehen sollte. Wollte sie durch seine Anwesenheit nicht in Schwierigkeiten bringen. Bis er ihre Stimme in seinem Kopf hörte, dass er seinen Arsch zu ihr bewegen sollte.Und er war so aus dem Konzept, dass er wirklich zu ihr gegangen war.
    Erneut hatten sich die beiden ausgesprochen. Er liebte sie und sie liebte ihn und auch wenn er sich weiterhin Gedanken um seinen “Mitbewohner” machte, beschloss er es zu versuchen. Eine Beziehung mit ihr einzugehen, auch wenn er sich mies fühlte, sie zu belügen.

    Nach Lucy´s Aufenthalt im Krankenhaus, waren sie dann gemeinsam zu einem Strand, in Malibu, gereist, bevor es wieder zurück nach Hause ging.
    Die beiden waren zusammen - ein Paar - auch wenn sie an verschiedenen Orten lebten. Später verabredeten sie sich zu einem Spaziergang im Wald. Zwischen dem Strand und dem Spaziergang, hatten sie sich eine Weile nicht gesehen und Jace konnte sich so einige Gedanken darüber machen, wie es weitergehen sollte. Er musste Lucy die Wahrheit sagen. Beziehungsweise wollte der Dämon, dass sie die Wahrheit erfuhr, da sie es eh früher oder später herausfinden würde und es Probleme geben könnte - er provozierte ihn damit nahezu und machte Jace dadurch Angst.
    Jace persönlich wäre wirklich zu feige, Lucy darauf anzusprechen, aber im Endeffekt hatte der Dämon recht. Sie musste wissen worauf Sie sich einließ - auch wenn es dem Dämon da um was anderes ging.
    Deswegen ging er auch zu ihr und sagte ihr die Wahrheit, bevor er sich darauf aus dem Staub machte und sie zurückließ. Allein im Wald.
    Er selbst wachte später am Straßenrand auf - irgendwo in der Nähe der Stadt, in der er wohnte. Keine Erinnerungen mehr an den “Vorfall” im Wald, hörte er auf die Worte des Dämons, der ihm sagte, dass er zeitweise die Kontrolle über Jace Körper übernommen hatte und Lucy umbrachte, damit sie ihnen nicht dazwischen funken konnte. Naiv, wie Jace war, hatte er es diesem einfach ab gekauft, ohne zu überprüfen, ob er die Wahrheit sagte.
    Hätte er es mal getan.
    Dann hätte er gewusst, dass Lucy noch am Leben war.
    Hätte nicht versucht sich umzubringen, weil es in seinen Augen sinnlos war weiterzuleben, wenn Lucy tot war und wäre nicht bewusstlos, durch das Zutun des Dämons, vor ihrer Haustür gelandet. Natürlich freute er sich, dass sie am Leben war, aber freiwillig hätte er sie nicht aufgesucht, selbst wenn er gewusst hätte, dass sie noch lebt. Schließlich wollte er das sie in Sicherheit ist.
    Trotzdem folgte ein klärendes Gespräch, nachdem es ihm durch ihre Hilfe wieder besser ging. Irgendwie wurde das mit dem Dämon dann auch geklärt, Lucy war durch ihn nicht gefährdet - hoffte Jace zumindest - auch wenn er keinen Schimmer hatte, wie das nun passiert war. Die Hauptsache war aber, dass sie sich vertragen hatten, auch wenn er das zu Beginn nicht mal wollte. Sie blieben ein Paar und ein paar Wochen später, hatten sie ihr erstes, offizielles Date, weil das bis dahin irgendwie komplett untergegangen war. Zwar hatten sie sich immer mal bei ihr zuhause getroffen, aber so richtig ausgegangen waren sie noch nicht, weshalb er sie dann doch mal zum Essen gehen einlud, zumal er auch noch etwas anderes geplant hatte. Sie waren zwar noch nicht lange zusammen, aber er war sich zu einhundert Prozent sicher, dass sie die Liebe seines Lebens war. Deshalb plante er einen Antrag. Im Endeffekt verlief der zwar überhaupt nicht so, wie er es geplant hatte, aber sie nahm an - was ihn total überrumpelte, weil er nicht wirklich damit gerechnet hatte. Umso glücklicher war er aber dann und nur wenig später heirateten die beiden, um darauf in die Flitterwochen aufzubrechen.
    Nachdem sie wieder nach Hause zurück kehrten, sollte alles seinen gewohnten Gang nehmen. Lucy würde ihr Studium beenden und er sich wieder der Suche nach seiner Mutter widmen.

    ...folgt

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